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Jemand Neues kommt in die Gruppe. Was machst du?
Persönlich dafür sorgen, dass die Person sich willkommen fühlt.
Sofort eine Show abziehen, bis sie mindestens einmal lacht.
Dich zurückhalten, bis klar ist, was man von dir erwartet.
Innerhalb einer Stunde etwas kaputt machen, rein aus Versehen.
Jemand muss die Führung übernehmen, und keiner tut es. Was machst du?
Übernehmen und dann die ganze Nacht grübeln, ob du es verbockt hast.
Ruhig übernehmen und erst mal fragen, wer was braucht.
Dich fröhlich melden, ohne die Aufgabe ganz verstanden zu haben.
Übernehmen und es trotzdem auf deine eigene, seltsame Art machen.
Wovor du heimlich Angst hast:
Dass die gute Stimmung im Raum immer nur dein Job war.
Dass du nichts mit dem Menschen gemein hast, der du sein solltest.
Durch jemand Neueren, Glänzenderen ersetzt zu werden.
Irgendwo zurückgelassen zu werden, und keiner kommt dich holen.
Wie verbringst du einen komplett freien Abend?
Irgendwo mit Publikum, egal wie klein.
Mit etwas Lautem, das du morgen erklären musst.
Mit einem Anruf bei der Person, die in letzter Zeit so still ist.
Mit etwas, das du machst, obwohl keiner danach gefragt hat.
Wie zeigst du, dass dir jemand wichtig ist?
Dir alles merken und dann damit auftauchen.
Dich dauerhaft anhängen, ob sie zugestimmt haben oder nicht.
Dir laut Sorgen machen, auf eine Art, die nervt.
Etwas für sie machen. Am liebsten etwas zu essen.
Du bekommst Lob für etwas, das du nicht allein geschafft hast. Was machst du?
Den Applaus mitnehmen und beim Abgang alle Beteiligten nennen.
Dich fast eine ganze Woche lang leicht elend fühlen.
Es sofort und ruhig richtigstellen, ganz sachlich.
Nichts merken, bis dich drei Tage später jemand darauf hinweist.
Deine Rolle in jeder Gruppe, in der du je warst:
Die Person, die wirklich alle mögen.
Die Person, die es lustig macht, meist auf eigene Kosten.
Die Person, die Köpfe zählt und auf die Uhr schaut.
Die Person, die merkt, wer noch nichts gegessen hat.
Du hast etwas so richtig verbockt. Was machst du?
Eine Weile verschwinden und dich gründlich schlecht fühlen.
Dich groß entschuldigen, nichts reparieren, trotzdem Verzeihung kriegen.
Gut gelaunt neu anfangen, ohne sichtbare Schäden.
Zurückgehen und es ordentlich neu bauen, allein, nachts.
Jemand sagt dir einen dieser Sätze, und du wirst kurz still. Welchen?
„Mit dir im Raum sind alle netter.“
„Du bist eine Plage, und ohne dich wäre ich aufgeschmissen.“
„Du hast dich um mich gekümmert und nie einen Gefallen daraus gemacht.“
„Dich kann man nicht entmutigen, und das steckt an.“
Jemand sagt dir, du sollst vernünftiger sein. Was machst du?
Herzlich zustimmen und rein gar nichts ändern.
Es ernst nehmen. Vielleicht ein bisschen zu ernst.
Darauf hinweisen, dass hier ja irgendwer vernünftig sein muss.
Ignorieren. Die Arbeit ist das Argument.
Welchen Tag hättest du gern zurück?
Einen, an dem alle, die du magst, am selben Ort waren.
Einen, an dem du kurz in absoluter Bestform warst.
Einen von vor der Zeit, als sich alles geändert hat.
Einen, der komplett und unvergesslich aus dem Ruder lief.
In zwanzig Jahren: Wofür sollen sich die Leute an dich erinnern?
Dass du alle nach Hause gebracht hast. Jedes einzelne Mal.
Dass du freundlich warst, und zwar auf eine nützliche Art.
Dass du nie jemanden hast aufgeben lassen. Niemanden.
Dass du etwas geschaffen hast, das keiner von dir erwartet hätte.
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